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Energienews

Schwankende Kurse und das Ende des Erdölzeitalters (19.05.2021)

Nachdem am Montag die Rohöl-Sorte Brent die 70$ Dollar-Marke pro Barrel überschritten hatte, gaben die Ölpreis im Verlauf des Handelstages am Dienstag recht stark nach. So lag bei Börsenschluss Brent bei 67,80 $ pro Barrel – während er am Mittwochmorgen erst noch zulegen konnte, wurden im Laufe des Vormittags direkt wieder die Vortagswerte erreicht. Ähnliche Kursschwankungen lassen sich auch beim US-Rohöl beobachten, welches aktuell 64,62 $ pro Barrel kostet. Für den deutschen Markt dürfte könnte es leicht noch günstiger werden, da der Euro zulegen konnte und aktuell bei 1,22 $ liegt.

Die positive Stimmung am Ölmarkt könnte dennoch für weitere Kurszuwächse sorgen. Die robuste Wirtschaftslage in China sorgte dafür das in den ersten vier Monaten mehr Rohöl verarbeitet wurde als jemals zuvor. Aber auch die USA und Europa spüren momentan einen konjunkturellen Aufwind dank sinkender Inzidenzen und steigender Impfquoten.

Als weiterer Faktor könnte sich die Internationale Energieagentur erweisen (IEA) - die in einem neuen Bericht, das Ende des Erdölzeitalters ausruft und darauf plädiert ab sofort alle Investitionen in die Erschließung neuer Gas- und Erdölvorkommen zu stoppen. In dem 220 Seiten fassenden Bericht empfiehlt die IEA unter anderen den Verkaufsstopp traditioneller Antriebskonzepte bis 2035 und den Bau neuer Kohlekraftwerke einzustellen. Nach eigenen Angaben sei dies die erste umfassende Studie zu einem funktionierenden klimaneutralen Energiesektor und dient als Vorbereitung für die Weltklimakonferenz der UN in Schottland Ende des Jahres.

Aktuell könnte sich noch etwas warten auszahlen, sollten sich die Trends erstmal weiter fortsetzen.

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