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Energienews

Klimaschutz und Biodiversität nur gemeinsam mit Wald und Holz ein Teil der Lösung (21.10.2020)

EU Green Week 2020

Anlässlich der EU Green Week mit dem heutigen Tag zu Wald und Biodiversität betont der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) die Rolle einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holzverwendung für die EU Klimaziele. Biodiversität und Holznutzung sind dabei Teil einer gemeinsamen Zukunft.

„Die Säge- und Holzindustrie ist bereits heute Vorbild für die nachhaltige Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Wollen wir als EU die Klimaneutralität bis 2050 erreichen, müssen wir Nachhaltigkeit und Wirtschaft zusammen denken. Nur so schaffen wir den von der EU ausgerufenen neuen Anfang für Mensch und Natur“, betont Julia Möbus, Geschäftsfüherin des DeSH anlässlich der EU Green Week. „Die deutschen Wälder werden bereits seit über 300 Jahren nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. Waldbewirtschaftung, Biodiversität und Holznutzung sind seitdem Teil eines gemeinsamen Konzepts“, erläutert Möbus weiter.

Holz – ein nachhaltiger Rohstoff

Der Klimawandel fordert ein Handeln auf allen Ebenen. Maßgabe für einen wirksamen Klimaschutz muss jedoch sein, dass die einzelnen Herausforderungen nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Studien zeigen, dass entgegen der grundsätzlichen Entwicklung, die Biodiversität im Wald in den letzten Jahren zugenommen hat und insbesondere nachhaltig bewirtschaftete Wälder mit einer hohen Artenvielfalt aufwarten. Das CO2, das der Baum beim Wachsen bindet, wird durch die Nutzung des Holzes langfristig gespeichert. Holz als Rohstoff ist vielseitig einsetzbar: Als Baustoff kann es nicht nur energieintensive Materialien ersetzen, sondern dabei auch maßgeblich zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Gebäudebestand beitragen. Als natürlicher und nachwachsender Rohstoff lässt sich Holz problemlos recyceln und somit einer mehrmaligen Nutzung zuführen. Rest- und Abfallprodukte werden integriert und dienen der CO2-neutralen Energiegewinnung. Die Holzindustrie ist damit beispielhaft für eine klimaneutrale und ressouceneffiziente Kreislaufwirtschaft.

Für eine klimaneutrale Zukunft

„Holzverwendung und Biodiversität schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil: Wollen wir unsere Ziele erreichen, müssen wir beides als integrative Bestandteile einer klimaneutralen Zukunft verstehen. Pauschale Nutzungseinschränkungen im Wald, wie in der EU-Biodiversitätsstrategie geplant, sind daher wenig zielführend, denn sie hemmen sowohl die Nutzung dieser klimafreundlichen Materialien als auch die Entwicklung der grünen Wirtschaft. Wald, Holz, Klimaschutz und Biodiversität sind nur gemeinsam ein Teil der Lösung,“ so Möbus abschließend.

Quelle: Deutsche Säge- und Holzindustrie

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